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Tarifvertrag ngg abfindung

Posted by admin on 5th August and posted in Uncategorized

BdS hat keine OT-Mitgliedschaft. Seit 2010 erlaubt der BdS seinen Mitgliedern, alternativ Einzelarbeitgeberverträge mit der NGG abzuschließen. Die NGG ist die einzige Gewerkschaft, die an Tarifverhandlungen in der Branche beteiligt ist. Die NGG hat insgesamt 206.000 Mitglieder (2010). Rund 41 % der Mitglieder sind Frauen. Zahlen über die Mitgliedschaft in Hotels und Restaurants werden nicht veröffentlicht, aber es wird zugegeben, dass die Gewerkschaftsdichte in diesem Sektor insgesamt gering ist. Die Struktur der Industrie mit ihrer Dominanz kleiner Betriebe macht es sehr schwierig, eine breite und nachhaltige Gewerkschaftspräsenz aufzubauen. Dies spiegelt sich zum Teil in der marginalen Präsenz der Betriebsräte in der Branche wider. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Bereich “Hotel, Gastronomie und sonstige Dienstleistungen” haben nur 3 % der Betriebe, die 14 % der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten in Westdeutschland beschäftigen, einen Betriebsrat. In Ostdeutschland lag die Deckungsquote der Betriebsräte 2009 bei 4 % bzw. 16 %. Zwischen der NGG und den regionalen Organisationen der DEHOGA werden Tarifverträge auf sektoraler Ebene geschlossen.

In 10 der 18 regionalen Organisationen der DEHOGA ist ein sogenannter OT-Status erlaubt. Der sogenannte OT-Mitgliedschaftsstatus bedeutet, dass Arbeitgeber Mitglieder der Regionalorganisation deHOGA sein können, ohne eine verbindliche Verpflichtung zu den abgeschlossenen Tarifverträgen zu haben (OT ist das Akronym für Ohne Tarifbindung). In der Gastronomie schließen NGG und BdS sektorale Vereinbarungen auf nationaler Ebene ab. 48 % der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten im Westen und 25 % im Osten waren von branchenübergreifenden Tarifverträgen betroffen (2009: 48 % bzw. 26 %). Weitere 2 % der Beschäftigten in Westdeutschland und 7 % der Beschäftigten in Ostdeutschland waren durch einen Tarifvertrag auf betrieblicher Ebene abgedeckt (2009: 4 % bzw. 7 %). Der erneuerte Tarifvertrag, der am 1. Mai in Kraft getreten ist, sieht vor, dass die Zeitpläne in den letzten zwei Wochen ohne Zustimmung des Arbeitnehmers nicht mehr geändert werden können. Und wenn dies der Fall ist, ist eine erhebliche Entschädigung vorgesehen. Dieser Tarifvertrag, der alle Nestlé-Geschäfte in Deutschland abdeckt, schützt die Rechte und Interessen der von der Umsetzung von NBE betroffenen Arbeitnehmer. Die Arbeitsbeziehungen im HORECA-Sektor zeichnen sich dadurch aus, dass die institutionalisierte Zusammenarbeit – sei es in Form von Tarifverhandlungen oder in Form von Betriebsräten – begrenzt ist.

Während fast die Hälfte der Beschäftigten tarifgebunden sind, arbeitet nur eine kleine Minderheit der Arbeitnehmer in Betrieben, in denen ein Betriebsrat niedergelassen ist. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Arbeitsplätze klein sind und die Erwerbsbevölkerung stark fragmentiert ist. Dies macht es für die Gewerkschaft besonders schwierig, eine nachhaltige Präsenz in einer großen Zahl von Betrieben aufzubauen. Der mit Abstand größte Arbeitgeber- und Gewerbeverein ist die DEHOGA, die kleine und mittlere Unternehmen vertritt, von denen sich in den letzten Jahren eine unbekannte, aber vermutlich wachsende Zahl entschieden hat, sich aus den sektoralen Tarifverhandlungen zurückzunehmen. Der sektorale Dialog zwischen den Verhandlungsparteien ist begrenzt und durch deutliche Unterschiede zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in einigen Kernfragen gekennzeichnet, insbesondere bei geringfügigen Teilzeitarbeitsplätzen, niedrigen Löhnen und der Einführung von Mindestlöhnen. Es besteht die Praxis, die von NGG und DEHOGA auf Bundeslaenderebene abgeschlossenen Tarifverträge (Manteltarifverträge) zu verlängern.

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